Das Schuljahr 2026-27 bringt für die Berliner Denkspielplätze viel Neues: Wir unternehmen 24 Exkursionen mit vier Projektklassen zu unseren Partnereinrichtungen aus der kulturellen Bildung. Einmal im Quartal findet ein Praxistreffen statt, bei dem sich Fachkräfte und Interessierte über konkrete Fragen aus der Praxis des Philosophierens austauschen können, im Frühjahr trifft sich das Netzwerk dann bei einem großen Praxis- und Netzwerktag zum Philosophieren in der kulturellen Bildung. Und wir entwickeln und erproben neue inner- und außerschulische Angebote, darunter die Projektwoche „Selbst denken!“ für die 5. und 6. Klasse und „Besuch von Federleicht“ für Schüler:innen der 1. Klasse. Allein bis zu den Herbstferien haben wir im FEZ und im Kurt-Mühlenhaupt-Museum 17 Veranstaltungstage mit Schulklassen umgesetzt.
Diese Entwicklung ist ein gutes Zeichen für die philosophische Bildung und mit ihr für Selbstdenken und Argumentation, Perspektivwechsel und Dialog, Sprachbildung u.v.m. Sie ist allein möglich durch die Kooperationen, die wir in den vergangenen drei Jahren aufbauen konnten und die sich in dieser Zeit zunehmend vertieft und stabilisiert haben, mit dem FEZ, dem Kurt-Mühlenhaupt-Museum, dem Haus für Poesie, dem Literarischen Colloquium Berlin und dem Literaturhaus Berlin, dem JugendKulturZentrum Pumpe, der Shakespeare Company Berlin und der gelben Villa. Überdies verstärken nun auch mehrere Kolleg:innen, die letztes Jahr die Fortbildung durchlaufen haben, unser Team in den neuen Formaten. Es ist ein eigenes Berliner Netzwerk für philosophische Bildung entstanden, das die Förderung der philosophischen Bildung in Berlin als gemeinsames Ziel betrachtet und sich in diesem Sommer auch ein Leitbild gegeben hat.
Wir sind gespannt auf die Schritte, die wir gemeinsam in diesem Jahr gehen werden, die Gespräche mit den rund 100 Kindern, die in diesem Jahr allein bei den Denkspielplätzen dabei sein werden, und mit den vielen anderen Kindern und Schulklassen in den neuen Projekten. Jetzt im November wird es erstmal planetarisch, wenn wir im Kurt-Mühlenhaupt-Museum über das Universum, Außerirdische und eine Welt ohne Strom philosophieren und drucken. (E.S.)




