Am Freitag, den 9. Januar 2026, fand der zweite Workshop in unserer Qualifizierung im Projekt Berliner Denkspielplätze statt. Dieses Mal digital, nachdem der Deutsche Wetterdienst am Vortag eine Unwetterwarnung ausgegeben hatte. Der Workshop widmete sich dem Thema Methoden und wurde von Dr. Martin Mettin geleitet.
Martin startete mit einem Einstieg zum Thema Philosophische Fragen, für eine genauere Ab- und Eingrenzung dazu, um welche Themen und Fragen es beim Philosophieren genau geht. Das Hauptaugenmerk lag dann auf dem Fünf-Finger-Modell von Ekkehard Martens. Eine umfangreiche Materialsammlung lud die Teilnehmenden zum Üben und Ausprobieren ein sowie zu Austausch und Reflexion über anregende Gesprächsanlässe. Klassiker beim Philosophieren mit Kindern wie die Geschichte von Frederick, eine Sammlung philosophischer Zitate oder Dilemmageschichten boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Praxis.
Am Nachmittag hatten alle nochmal Zeit für den Transfer in die eigene Arbeit in der Kulturellen Bildung. Mit welcher Zielgruppe möchte ich wo arbeiten, mit welchen Medien und zu welchem Thema? Ein kleiner Leitfaden ermöglichte die Planung eines Moduls zu einem Thema nach Wahl. Denn die Qualifizierung soll die Teilnehmenden auf ihrem Weg in die Praxis begleiten. Sie soll Lust darauf machen, anzufangen und Methoden auszuprobieren, um so das Philosophieren langfristig in die eigene Arbeit zu integrieren. Im Frühjahr/Sommer werden wir daher auch gemeinsam aktiv und setzen zusammen eine Workshopreihe nach dem Modell der Denkspielplätze um. Wir freuen uns auf diese Möglichkeit und werden berichten!
Erstmal geht es in die nächste Praxisphase: Die Teilnehmenden experimentieren mit den Methoden und hospitieren bei verschiedenen Denkspielplätze für einige lebendige Eindrücke vom Programm und der dortigen Verknüpfung von Philosophieren und kultureller Praxis . (E.S.)
gefördert von:

































